Brautag 1

Heute fangen wir mit der ersten richtigen Würze an.

Wir starten mit einem IPA das wir mit einem Malzkit von Speidel brauen.

Da ist alles drinnen (Malz Mischung, Hopfen und Hefe), also keine Beschaffung und abwiegen der einzelnen Zutaten.

Wir wollen erst mal den ganzen Prozess in Griff bekommen, bevor wir anfangen selber an den Zutaten zu spielen.

Gestern hatten wir noch alles gereinigt damit wir heute startklar sind.

Also als erstes das Malz schroten, nachdem der Braumeister schon mit Wasser befüllt ist und aufheizt.

Neben dem Braumeister ist noch ein großer Wasserkocher für die Nachgüsse.

Beim Erreichen der Einmaisch Temperatur, Malzrohr und Filter einstezten Malzschrot einrühren…

Und dann natürlich die zweiten Filter richtig einsetzen, Betonung liegt auf richtig.

Also das grobe Filterblech faslch eingesetzt und gleich etwas Malzschrot in die Würze vesenkt.

Braumeister angehalten Filterblech geangelt, richtig eingesetzt und dann war es gut….

Damit wir es nicht wieder falsch machen… Filterbleche mit Rohr nach oben einsetzen! Beide !

Jetzt die Maische leutern… Malz Rohr raus…

nach dem das Meiste rausgelaufen ist… einen kleinen Nachguss mit heißem Wasser

Was machen wir mit dem Treber ?

Natürlich Brot ! (nur aus einem Teil)

 

Nach dem Kneten haben wir den Teig für den nächsten Tag in den Kühlschrank gesteckt.

In der Zwischenzeit haben wir die Würze zum Kochen gebracht damit wir den Hopfen zugeben können.

aber was macht noch in den Pausen wenn der Braumeister lustig vor sich hin braut?

  • Flaschen spülen
  • Feststellen, daß es in der Halle zu Kalt ist und einen geigneten Platz für die Hauptgärung finden, aufräumen und putzen
  • Reinigen des Gärgefäßes

Irgendwann klingelt der Braumeister für die erste Hopfengabe…

und dann noch für die anderen 3 Hopfengaben.

Nun muß die Würze noch gekühlt werden, bevor sie zum Gähren in unseren improvisierten Gärkeller unter der Treppe gebracht wird.

Damit wir nachher die eingebaute Pumpe nutzen können muss noch das passende Teil eingesetzt werden und besser jetzt in die heiße Würze.

Jetzt noch schnell den schönen Kühlmantel des Braumeister an das kalte Wasser anschließen und die Würze kühlen.

Damit der Trub sich  schön in der Mitte absetzt macht man den Whirlpool. Also die Würze durch Rühren in Rotation versetzen.

Jetzt nur noch warten bis der Braumeister schön 20°C anzeigt… und das war der andere Fehler. Der Trub setzt sich  ab und auch auf den Temperaturfühler und isoliert den schön. Nach langer Wartezeit und viel Wasser haben wir mal die Temperatur selber gemessen und sie war schon auf 15°C. Also die nächste Erkenntnis traue nicht der Anzeige beim Kühlen…

Endlich konnten wir die Würze in den Kellermeister pumpen, an seinen Platz bringen und die Hefe zugeben.

Der erste Brautag war dann doch sehr lang, wir waren dann um 02:00 zu Hause und hatten nicht alles aufgeräumt… das muss besser werden.

Lessons learned 1 Brautag

  1. Setze die Filterbleche richtig ein
  2. Messe die Temperatur der Würze nicht mit dem Braumeister beim Kühlen
  3. Es braucht länger als man denkt, lieber schon am Nachmittag starten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.